P4 PSYCH

Das Fachmedium für die Psych-Branche

Ob aktuelle Entwicklungen, fundierte Analysen oder Best Practices – P4 PSYCH liefert relevantes Fachwissen für alle, die in Psychiatrie, Psychosomatik und angrenzenden Bereichen tätig sind. Von Versorgung und Digitalisierung über Recht und Politik bis hin zu Managementfragen: Hier finden Sie praxisnahe Inhalte, verständlich aufbereitet und direkt nutzbar. Mehr...

Renommierte Autoren geben neue Perspektiven und liefern fachlich fundierte Meinungen. Viermal im Jahr erscheint das eJournal als kompakter PDF-Download – ergänzt durch einen Newsletter, der Sie zuverlässig auf dem Laufenden hält.


 

18.12.2025
Redaktion
Dieter Grupp: Architekt einer modernen psychiatrischen Versorgung

Zum Jahresende geht Dieter Grupp in den Ruhestand. Über drei Jahrzehnte hat er das ZfP Südwürttemberg, später auch das ZfP Reichenau, strategisch weiterentwickelt und ein gemeindenahes Versorgungsnetz geschaffen, das heute Maßstäbe setzt. Sein Weg zeigt, wie klinische Erfahrung, Organisationsentwicklung und klare Führung psychiatrische Versorgung nachhaltig verändern können.

11.12.2025
Stefan Günther
Interview: Stefan Günther im Gespräch mit Karin Maag, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung

Die Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik Richtlinie (PPP-RL) des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wird regelmäßig überarbeitet und weiterentwickelt. Am 18.06.2025 hat der G-BA sich zuletzt mit der PPP-RL befasst und verschiedene Inhalte weiterentwickelt. Dabei wurde zum Leidwesen der Krankenhäuser keine weitere Aussetzung der Durchsetzungsmaßnahmen beschlossen. Die Richtlinie wird somit ab dem 01.01.2026 scharfgeschaltet. Dies nahm unser Herausgeber Stefan Günther zum Anlass sich mit Karin Maag, der Vorsitzenden des zuständigen Unterausschusses im G-BA, über die Richtlinie zu unterhalten.

26.11.2025
Stefan Günther
Nachruf: Ramon Krüger

Am 22. November ist Ramon Krüger nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. Zuletzt war er als Fachbereichsleiter für die wirtschaftliche Steuerung des Klinikverbunds des Landschaftsverband Rheinland (LVR) tätig. Als jüngster Fachbereichsleiter in der Geschichte des LVR ist er vor einigen Jahren gestartet und hat viele Impulse gesetzt, um den Klinikverbund auch in wirtschaftlich allgemein schwierigen Zeiten zukunftssicher aufzustellen. Dem LVR war er sein ganzes Berufsleben verbunden.

25.11.2025
Deutsche Krankenhausgesellschaft
Bewertung des ersten Evaluationsberichts des IGES Instituts zur PPP-RL – Sicht der DKG

Mit dem ersten Evaluationsbericht zur PPP-RL liefert das IGES Institut wertvolle Hinweise über die Herausforderungen zur Umsetzung der PPP-RL-Mindestvorgaben. Durch die rege Beteiligung der psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäuser liegen erstmals umfassende Informationen über die Auswirkungen der Richtlinie auf die Versorgungsqualität in Deutschland vor. Dies zeigt einmal mehr, dass sich die Kliniken ernsthaft und intensiv mit der Richtlinie beschäftigen – nicht erst mit Inkrafttreten möglicher Sanktionen.

17.11.2025
Karsten Zich et al.
PPP-Richtlinie beeinflusst Personalpolitik in Psychiatrie und Psychosomatik spürbar

Seit Einführung der Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) 2020 hat sich die Personalpolitik in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken deutlich gewandelt. Eine aktuelle Auswertung im Rahmen der Richtlinienevaluation zeigt, dass Einrichtungen ihre Strategien zur Personalgewinnung und -steuerung stark angepasst haben – nicht nur als Reaktion auf den Fachkräftemangel, sondern auch unter dem direkten Einfluss der PPP-RL. Besonders in der Pflege führt dies zu einer stärkeren Flexibilisierung und geänderten Einsatzstrukturen.

13.11.2025
Paul Bomke
Ambulant vor (teil-)stationär – wie offen sind wir für neue Versorgungsformen?

2025 steht die Psychiatrie an einem Wendepunkt. „Ambulant vor (teil-)stationär“ ist längst Leitprinzip – verankert in Gesetzen, Modellparagraphen und Reformpapieren. Doch was als Fortschritt gilt, wird zum Stresstest für Strukturen, Finanzierung und Versorgungskultur. Der Beitrag ordnet zentrale Reformpfade ein – von § 64b SGB V bis KHVVG (incl. KHAG) – und zeigt, warum Innovationen an systemischen Grenzen oft ins Stocken geraten.

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