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Zum 1. Mai nahm das neue Zentrum für Forensische Psychiatrie Niederbayern offiziell seine Arbeit auf. Es entstand durch den organisatorischen Zusammenschluss der beiden Maßregelvollzugseinrichtungen in Mainkofen und Straubing. Prof. Dr. Joachim Nitschke übernimmt die Leitung des neu gegründeten Zentrums.
Für Prof. Dr. Nitschke, Ärztlicher Direktor am Bezirkskrankenhaus Straubing und langjähriger Maßregelvollzugsleiter, ist die Zentrumsgründung auch für die Sicherheit der Region bedeutend: „Durch die standortübergreifende Steuerung stärken wir die forensische Versorgung in Niederbayern nachhaltig. Eine höhere Zahl an behandelten Patienten ermöglicht es uns, zusätzliche Schwerpunkte zu entwickeln und Spezialisierungen weiter auszubauen. Das erhöht die Qualität der Behandlung – und damit auch die Sicherheit.“
Nitschke verfügt über umfassende Erfahrung in der forensischen Psychiatrie und war zuvor in leitender Funktion innerhalb des Maßregelvollzugs tätig. In seiner neuen Position verantwortet er den strukturellen Aufbau sowie die fachliche Ausrichtung des Zentrums. Ziel ist es, die Versorgung psychisch erkrankter Straftäter weiterzuentwickeln und moderne therapeutische Standards im Maßregelvollzug umzusetzen.
Unterstützt wird er von Dr. Philipp Holter als Chefarzt mit Schwerpunkt Suchterkrankungen und stellvertretendem Ärztlichen Direktor.
Bild: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (von links), Walter Blüml, Prof. Dr. Joachim Nitschke und Dr. Philipp Holter.
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