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Die Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik Richtlinie (PPP-RL) des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) wird regelmäßig überarbeitet und weiterentwickelt. Am 18.06.2025 hat der G-BA sich zuletzt mit der PPP-RL befasst und verschiedene Inhalte weiterentwickelt. Dabei wurde zum Leidwesen der Krankenhäuser keine weitere Aussetzung der Durchsetzungsmaßnahmen beschlossen. Die Richtlinie wird somit ab dem 01.01.2026 scharfgeschaltet. Dies nahm unser Herausgeber Stefan Günther zum Anlass sich mit Karin Maag, der Vorsitzenden des zuständigen Unterausschusses im G-BA, über die Richtlinie zu unterhalten.
WeiterlesenMit dem ersten Evaluationsbericht zur PPP-RL liefert das IGES Institut wertvolle Hinweise über die Herausforderungen zur Umsetzung der PPP-RL-Mindestvorgaben. Durch die rege Beteiligung der psychiatrischen und psychosomatischen Krankenhäuser liegen erstmals umfassende Informationen über die Auswirkungen der Richtlinie auf die Versorgungsqualität in Deutschland vor. Dies zeigt einmal mehr, dass sich die Kliniken ernsthaft und intensiv mit der Richtlinie beschäftigen – nicht erst mit Inkrafttreten möglicher Sanktionen.
WeiterlesenSeit Einführung der Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) 2020 hat sich die Personalpolitik in psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken deutlich gewandelt. Eine aktuelle Auswertung im Rahmen der Richtlinienevaluation zeigt, dass Einrichtungen ihre Strategien zur Personalgewinnung und -steuerung stark angepasst haben – nicht nur als Reaktion auf den Fachkräftemangel, sondern auch unter dem direkten Einfluss der PPP-RL. Besonders in der Pflege führt dies zu einer stärkeren Flexibilisierung und geänderten Einsatzstrukturen.
Weiterlesen2025 steht die Psychiatrie an einem Wendepunkt. „Ambulant vor (teil-)stationär“ ist längst Leitprinzip – verankert in Gesetzen, Modellparagraphen und Reformpapieren. Doch was als Fortschritt gilt, wird zum Stresstest für Strukturen, Finanzierung und Versorgungskultur. Der Beitrag ordnet zentrale Reformpfade ein – von § 64b SGB V bis KHVVG (incl. KHAG) – und zeigt, warum Innovationen an systemischen Grenzen oft ins Stocken geraten.
WeiterlesenDie Zukunft globaler Behandlungsbudgets in der Psychiatrie steht auf der Kippe: Nach dem Bruch der Ampelkoalition und trotz klarer Forschungsergebnisse bleibt ungewiss, wie es mit den erfolgreichen Modellprojekten nach § 64b SGB V weitergeht. Während Kliniken mehr Flexibilität und weniger Bürokratie in der regionalen Versorgung fordern, setzen Krankenkassen auf Transparenz und detaillierte Kontrolle. Fest steht: Eine Transformation der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung ist unumgänglich – doch welche Optionen gibt es für die breite Umsetzung?
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