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PD Dr. med. Johannes Kirchebner wird zum 1. Mai 2026 Direktor und Chefarzt der Universitätsklinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) und Mitglied der Geschäftsleitung. Parallel dazu beruft ihn die Universität Bern zum außerordentlichen Professor für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie.
WeiterlesenProf. Gertraud Gradl-Dietsch wird zum 1. Juni 2026 Direktorin der Klinik für Kinder und Jugendliche (UPKKJ) der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK). Mit der Funktion ist auch ein Sitz in der Geschäftsleitung verbunden. Gleichzeitig wurde sie zur Klinischen Professorin für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Universität Basel ernannt.
WeiterlesenDie Einführung der Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) hat die Budgetverhandlungen in der Psychiatrie und Psychosomatik grundlegend verändert. Während vor Einführung der Richtlinie Personalfragen Bestandteil einer Gesamtabwägung im Budgetprozess waren, sind sie heute zentraler, häufig dominanter Verhandlungsgegenstand. Der erste IGES-Abschlussbericht zur Evaluation der PPP-RL zeigt deutlich: Die Richtlinie entfaltet ihre größte Wirkung nicht nur über Sanktionen und formale Nachweise, sondern belastet auch die Einigungsfindung in den Budgetverhandlungen. Daraus ergibt sich das Finanzierungs-Paradoxon der PPP-RL: Die Kliniken werden per Richtlinie verpflichtet die Mindestpersonalvorgaben nachzuweisen, für eine ausreichende Finanzierung müssen sie jedoch harte Kämpfe austragen.
WeiterlesenInternationale Medizinerinnen und Mediziner sind längst zu tragenden Säulen der psychiatrischen Versorgung in Deutschland avanciert. Angesichts eines sich über die vergangenen zehn Jahre verschärfenden Fachkräftemangels und der kontinuierlich steigenden Prävalenz psychischer Erkrankungen kommt ihrer Integration eine strategische Schlüsselrolle zu. Der vorliegende Beitrag beleuchtet aktuelle Beschäftigungszahlen, fasst den Stand der Forschung zur Migration medizinischer Fachkräfte zusammen, stellt beispielhafte Praxisansätze vor und diskutiert kulturelle Kompetenz als zukunftsweisenden Managementansatz zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Versorgung.
WeiterlesenUnnötige Bürokratie belastet das therapeutische Personal und schmälert die zeitlichen Ressourcen für die Patientenbetreuung. Wie erleben die Mitarbeitenden den Arbeitsalltag heute – und was müsste sich ändern, um wieder mehr Zeit für Behandlung, Therapie und Beziehungsaufbau zu gewinnen? P4 PSYCH hat mit Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Einrichtungen und Verbänden über die aktuelle Lage gesprochen.
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