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Die Arbeit an P4 PSYCH wird von einem achtköpfigen Fachbeirat begleitet. Die Experten aus Wissenschaft und Praxis beraten das Herausgeber- und Redaktionsteam, geben Impulse für die inhaltliche Gestaltung, vermitteln Kontakte zu Autoren und wirken in der Qualitätssicherung mit. Der Beirat setzt sich aus Gesundheitsökonomen, Kaufmännischen Vorständen, Klinikdirektoren und Geschäftsführern zusammen und bildet somit verschiedene Perspektiven aus der Managementebene psychiatrischer Einrichtungen ab.
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Carola Bohlender ist Dipl.-Gesundheitsökonomin (FH) und Gesundheits- und Krankenpflegerin. Als Kaufmännische Geschäftsführerin des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg ist sie seit 2021 tätig und Teil des Geschäftsführenden Vorstands. Zuvor war sie in verschiedenen leitenden Funktionen im Gesundheitswesen tätig, u. a. am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Ihr Schwerpunkt liegt auf der strategischen, wirtschaftlichen und strukturellen Weiterentwicklung der psychosozialen Versorgung. Sie bringt fundierte Erfahrung im Bereich Medizincontrolling, Leistungs- und Prozessanalysen und -optimierungen mit und engagiert sich bundesweit in Fachgremien zur zukunftsfähigen Gestaltung psychiatrischer und psychosozialer Angebote.
Stinne Fronius ist seit Anfang 2025 Kaufmännische Vorständin der Bezirkskliniken Mittelfranken. Zuvor war sie stellvertretende Geschäftsführerin und Kaufmännische Leiterin des kbo-Isar-Amper-Klinikums in Haar sowie Geschäftsführerin des kbo-Ambulanten Psychiatrischen Pflegedienstes in München. Ihre Karriere begann sie als Gesundheits- und Krankenpflegerin am Universitätsklinikum Münster. Es folgte eine Tätigkeit in der Unternehmensentwicklung bei den Sana Kliniken in der Region Stuttgart bevor sie dann in den Bereich der psychiatrischen Versorgung wechselte. Stinne Fronius hat ein Bachelorstudium in International Business Communication in Aarhus und einen berufsbegleitenden Master in Management für Sozial- und Gesundheitseinrichtungen an der Universität Witten-Herdecke absolviert. Ihre Schwerpunkte liegen in der strategischen Entwicklung psychiatrischer Versorgung und in der wirtschaftlichen Steuerung von Krankenhausbetrieben.
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Christian Kieser ist seit 2020 Ärztlicher Direktor des Klinikums Ernst von Bergmann in Potsdam. Bereits seit 2007 ist er dort Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie und seit 2015 zudem in der Geschäftsführung der Ernst von Bergmann Sozial gGmbH tätig. Zuvor war er zehn Jahre als Oberarzt am Vivantes Klinikum Neukölln in Berlin tätig. Seine fachliche Ausbildung absolvierte er unter anderem in Erlangen, Triest und Bozen. Dr. Kieser ist Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie, mit Zusatzausbildung in systemischer Therapie. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist er in der Aus- und Weiterbildung aktiv und engagiert sich in zahlreichen Fachgesellschaften, unter anderem im Arbeitskreis der Chefärztinnen und Chefärzte für Psychiatrie an Allgemeinkrankenhäusern.
Ramon Krüger war Gesundheitsökonom mit Master im Wirtschaftsrecht (LL.M) und als Fachbereichsleiter für die Wirtschaftliche Steuerung im Dezernat Psychiatrie und Teilhabeverbund des Landschaftsverbands Rheinland tätig. In dieser Funktion verantwortete er die strategische und wirtschaftliche Ausrichtung der zehn Kliniken des LVR sowie seiner Eingliederungshilfeeinrichtungen. Seine Expertise brachte er in bundesweite Arbeitsgruppen zu Finanzierungsfragen der Psychiatrie sowie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik-Richtlinie (PPP-RL) ein. Darüber hinaus war er Mitherausgeber eines Praxishandbuchs zur PPP-RL, das als zentrale Orientierungshilfe für psychiatrische Krankenhäuser im Umgang mit der Richtlinie dient. Ramon Krüger ist im November 2025 nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben.
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Göran Lehmann ist Spezialist für Krankenhausfinanzierung in der Unternehmenszentrale in Hamburg und beschäftigt sich seit über 25 Jahren in unterschiedlichen Positionen in der gesetzlichen Krankenversicherung mit der Steuerung der psychiatrischen Versorgung im stationären Kontext. In diesem Zusammenhang unterliegt Ihm die Begleitung der Weiterentwicklung des ordnungspolitischen Rahmens und des Entgeltsystems, verbunden mit der strategischen Steuerung innerhalb der TK. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Personalausstattung in der Psychiatrie und Psychosomatik (AG PPP) im Gemeinsamen Bundesausschuß (G-BA), die sich mit neuen Vorgaben zur Mindestpersonalausstattung befasst. Darüber hinaus begleitet er aktiv das Thema Modellvorhaben nach § 64 b SGB V mit der dazugehörigen wissenschaftlichen Evaluation. Neben diesem Schwerpunkt entwickelt er im Rahmen der Besonderen Versorgung neue Versorgungsformen, so war er z.B. maßgeblich an der Entwicklung des Modellvorhabens zur Erprobung der Hybrid DRG im Thüringen beteiligt, der Einführungsprozess in die Regelversorgung wird ebenfalls durch ihn begleitet.
Franz Podechtl ist seit Anfang 2024 Vorstandsvorsitzender der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo). Zuvor war er mehrere Jahre Geschäftsführer des kbo-Isar-Amper-Klinikums, der kbo-Service GmbH und geschäftsführender Gesellschafter der Krisendienst Psychiatrie Oberbayern gGmbH. Seit 2005 ist er in verschiedenen Führungspositionen innerhalb des kbo-Verbunds tätig. Nach einer handwerklichen Ausbildung absolvierte er ein Diplomstudium der Medizintechnik und arbeitete unter anderem am Deutschen Herzzentrum sowie im Rettungsdienst des Bayerischen Roten Kreuzes. Als Projektleiter der Curatis Management GmbH war er an der Reorganisation von Klinikbereichen beteiligt. Seine Schwerpunkte sind die sektorenübergreifende Versorgung, Ambulantisierung, strategische Prozessgestaltung und komplexes Projektmanagement.
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Jannis Preus ist seit 2021 Geschäftsführer der Asklepios Psychiatrie Niedersachsen GmbH. Zuvor war er Klinikmanager an der Asklepios Klinik Nord – Ochsenzoll und der Asklepios Klinik Bad Oldesloe sowie Prokurist bei der Asklepios Health Care Concept GmbH. Seine Karriere begann er im Traineeprogramm des Asklepios-Konzerns mit Stationen an der Klinik Altona und der Schlossberg Klinik Bad König. Nach einem Bachelorstudium der Betriebswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg absolvierte er ein MBA-Studium im Gesundheitsmanagement an der Universität Hamburg. Zusätzlich war er Stipendiat an der University of Technology and Economics in Budapest. Seine Schwerpunkte liegen in der strategischen Steuerung und Weiterentwicklung psychiatrischer Versorgungseinrichtungen.
Daniel Roschanski, Jahrgang 1983, absolvierte nach dem Abitur 2003 ein BWL-Studium in Münster, das er 2008 erfolgreich abschloss. Im selben Jahr begann er seine Tätigkeit in der Schön Klinik Bad Arolsen, wo er seit 2019 als Klinikgeschäftsführer tätig ist. Neben seiner Leitungsfunktion engagiert er sich auf Verbandsebene: Seit 2019 ist er Mitglied der Kommission Krankenhaus Psychiatrie sowie Vorstandsmitglied im Verband der Psychosomatischen Krankenhäuser und Krankenhausabteilungen in Deutschland e.V. (VPKD) und im Landesverband der Privatkliniken in Hessen e.V. (VDPK). Sein Fokus liegt auf der wirtschaftlichen Steuerung und strategischen Weiterentwicklung psychosomatischer Kliniken.
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Katarina Stengler ist seit 2021 Direktorin des Zentrums für Seelische Gesundheit am Helios Park-Klinikum Leipzig und seit 2017 Chefärztin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Sie war bis 2017 in leitender Oberarzt-Funktion an der Universität Leipzig, Klinik und Polklinik für Psychiatrie und Psychotherapie klinisch und mit wissenschaftlichen Schwerpunkten zur Versorgungs- und Teilhabeforschung tätig.
Katarina Stengler ist Mitglied in mehreren S3-Leitliniengruppen der DGPPN u. a. für psychosoziale Therapien und zur Verhinderung von Zwang und Gewalt in der Psychiatrie. Sie leitet das DGPPN-Referat „Rehabilitation und Teilhabe“. Sie ist zudem Mitglied der Krankenhaus-Kommission Psychiatrie der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) sowie im geschäftsführenden Vorstand der Aktion psychisch Kranke e. V. (APK e. V.), in dem sie ganz besonders psychiatriespezifische und -übergreifende gesundheits- und sozialpolitische Positionen vertritt.
Ihre aktuellen Versorgungs- und Forschungsarbeiten beschäftigen sich u. a. mit Fragen der psychiatrischen Pflichtversorgung und SGB-übergreifende, teilhabeorientierte Versorgungspfade für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen.